Dieses Buch musste ich unbedingt lesen, weil die Beschreibung mich zuerst an meine eigene Schulzeit erinnert hat. Beim Lesen entpuppte sich aber meine eigene Schulzeit eher als harmlos, wenn ich sie mit der High-School Zeit der Hauptperson vergleiche.

Melindas erster Tag an der High School verläuft ganz anders, als sie es sich gewünscht hat. Eigentlich hatte sie sich auf die High School gefreut, aber da hatte sie auch noch Freunde. Seit der letzten Party, auf der sie die Polizei anrief, sich aber nicht traute zu erzählen was passiert ist, redet niemand mehr mit mir. Und wenn doch, geht es nur darum einen miesen Spruch abzulassen oder sie auszulachen. Sie ist von heute auf morgen Außenseiter und wird von allen ignoriert und so hüllt sich Melinda immer mehr ins Schweigen.

Laurie Halse Anderson beschreibt in diesem Buch den Horror an einer amerikanischen High School als Außenseiter. Was für amerikanische Schulen gilt, gilt in gewisser Weise aber auch für den deutschen Schulalltag. Und obwohl die Story traurig ist, hat es Spass gemacht es zu lesen. Es ist tragisch und ich habe mit der Figur gelitten. Es ist ironisch und ich habe mit der Figur gelacht. Unbedingt lesenswert – nicht nur für Außenseiter!