Heute berichte ich Euch von der Seelen-Verfilmung, die ab 13. Juni in den Kinos läuft und die ich vorab sehen durfte.

Worum geht’s? Die Erde ist von Seelen bevölkert, außerirdischen Wesen, die die menschlichen Körper übernommen haben. Ein kleiner Eingriff nur, und die Seelen sind “eingepflanzt”. In Menschengestalt erkennt man sie an ihren silber umrandeten Pupillen. Es gibt kein Hass, keine Lügen, kein Krieg. Die Natur hat sich erholt. Nur wenige Menschen sind übrig, die sich vor den “Suchern” erfolgreich verstecken konnten. Zwei von ihnen sind Melanie und Jared, die sich gefunden und – natürlich – verliebt haben. Dann passiert es: Melanies Flucht missglückt, schwer verletzt wird sie geschnappt. Ihr Geist und Körper gehören von nun an der Seele Wanderer. Eigentlich. Denn Melanies Bewusstsein ist noch vorhanden, sie kann sogar mit Wanderer kommunizieren. Und mehr noch: Wanderer versteht Melanie. In ihrem Körper steckend, hat sie ja schließlich Melanies Gefühle. Richtig kompliziert wird es, als Wanderer Jared trifft. Und dann gibt es da auch noch Ian, der wiederrum Gefallen an Wanderer findet…

Ihr seht, wir haben es hier nicht nur mit einer Dreiecks- sondern einer Vierecksbeziehung zu tun! Das muss man erstmal verstehen: In Mel stecken zwei Persönlichkeiten – die eine liebt Jared, die andere Ian. Ohje, mit ihr möchte ich nicht tauschen! Aber mit dieser Idee hat Stephenie Meyer natürlich einen super interessanten Konflikt erschaffen.

seelen_plakat

Konnte ich mir am Anfang überhaupt nicht vorstellen, wie die Geschichte filmisch umgesetzt werden könnte, bin ich im Nachhinein umso begeisterter. Die schauspielerische Leistung, die Drehorte, die Filmmusik – alles gibt ein überzeugendes Gesamtpaket ab und schafft eine ganz besondere Atmosphäre, auf die man sich leicht einlassen kann. Der Film ist größtenteils “ruhig” und bietet tolle Bilder, für die sich die große Leinwand auf jeden Fall lohnt.

Auch wenn der Film über zwei Stunden geht, könnten Melanies Handlungen für diejenigen, die den Roman nicht kennen, vielleicht etwas unklar oder übereilt erscheinen. Das ganze Gefühlschaos hat auf über 800 Seiten Lesestoff natürlich eine ganz andere Dimension. Mein Tipp: Buch lesen und ab in’s Kino – 20 Tage habt Ihr noch!

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