Inhalt:
Emily’s Abenteuer in Hollyhill geht weiter. Kaum in der Gegenwart angekommen, lernt sie zwei neue Bewohner von Hollyhill kennen, die alles andere als freundlich sind. Ihr kann das ja auch egal sein, denn sie ist ja eh nur noch ein paar Tage hier und muss dann zurück in ihr richtiges Leben nach Deutschland. Doch die letzten Tage in Hollyhill werden nicht einfach, denn das gesamte Dorf springt in das Jahr 1811. Nun liegt es an den Bewohnern herauszufinden, warum sie hier sind und was sie für eine Aufgabe zu erfüllen haben. Eh Emily weiß, wie ihr geschieht, findet sie sich als Dienstmädchen in dieser Zeit wieder. Wer hätte gedacht, dass ihre letzten freien Tage noch einmal so viel fordern, denn eine Stellung als Dienstmädchen in dieser Zeit ist alles andere als einfach zu bewältigen. Dann wäre da auch noch Matt, der so tut als würden sich die beiden nicht nahe stehen. Doch Emily muss andauernd an den Kuss denken und an das was passiert, wenn sie Hollyhill wieder verlässt. Würde Matt mitkommen? Könnte sie bleiben?

Schreibstil:
Der Schreibstil ist locker und lässt sich leicht lesen. Wie schon beim ersten Band flog ich hier durch die Seiten. Alexandra Pilz zählt zu meinen deutschen Lieblingsautoren.

Meinung:
Der Übergang vom ersten zum zweiten Band ist hier nahtlos. Das Anfang des Buches ist gespickt mit kleinen Rückblenden, um das Geschehen des ersten Bandes nur MeinLeseTipp-Cover-VerliebtInHollyHillkurz aufzufrischen. Schon im ersten Band war ich von der Idee eines zeitreisenden Dorfes überrascht – das hat sich im zweiten Band nicht geändert. Leider tritt der Charakter Emily etwas auf der Stelle. Ich hatte hier mit mehr Entwicklung gerechnet. Sie hat wie jeder andere Bewohner von Hollyhill eine bestimmte Fähigkeit, die wie ich finde im Gegensatz zu den anderen doch eher unbedeutender wirkt, da sie ihre Fähigkeit mit den Träumen teilweise nur wage deuten kann. Positiv vermerken muss ich, dass sie mit ihren fixen Ideen und ihrer Auffassungsgabe doch ab und an wichtig war. Sonst hätte ich sie eher zu einer unbedeutenden Hauptprotagonistin abgestempelt. Über Matt erfährt man in diesem Teil eine ganze Menge. Er hat dieses Verschlossene abgelegt und kann sich Emily gegenüber mittlerweile öffnen, auch wenn ihm dies alles andere als leicht fällt. Dennoch versucht er Emily anfänglich wieder auf Abstand zu bringen und sie nicht näher an sich heran zu lassen. Neben den Charakteren, die man noch aus dem ersten Band kennt, lernen wir auch zwei neue Bewohner von Hollyhill kennen: Cullum und Chloe. Ich hatte anfangs die Befürchtung, dass die Autorin mit Cullum nun eine Dreiecksbeziehung zur Geschichte hinzufügt, Gott sei Dank lösten sich meine Bedenken in Luft auf. Die beiden neuen Charaktere mischen die Geschichte etwas auf, besonders Cullum der sehr präsent ist mit seiner überheblichen und vorlauten Art. Chloe kommt ein bisschen als Oberzicke daher, doch auch sie hat in ihrer Vergangenheit einige schwer Schicksalsschläge, von daher konnte ich ihr etwas von ihrer Überheblichkeit verzeihen. Mir hat etwas Spannung gefehlt, es ist nicht so, dass gar keine vorhanden war, aber etwas mehr hätte es schon sein können. Dennoch plätschert die Geschichte nicht einfach so dahin, sie ist wieder einmal toll geschrieben und ich möchte einfach mehr davon. Gegen Ende war ich etwas verwirrt. Ich möchte jetzt überhaupt nicht groß spoilern, aber der Cliffhanger war schon eine Hausnummer, denn mit dem Ende hätte ich so absolut nicht gerechnet. Die Geschichte ist in vielerlei Hinsicht mehr als offen, also heißt es warten.

Fazit:
Etwas weniger Spannung als im ersten Band, dennoch hat das Buch gegen Ende mehr als überrascht. Wer etwas ruhige Zeitreisegeschichten mag, sollte auf jeden Fall einen Blick auf diese Reihe werfen.

Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen!

[button url=“https://agentur-contentmarketing.de/shop/verliebt-in-hollyhill/“ color=“green“ ]Zum Büchershop[/button]