Erster Satz:
“Zuerst die Farben.”

Meine Rezension:
Deutschland im Nationalsozialismus, eine kleine Stadt in der Nähe von München, gezeichnet und eingenommen vom Regime. Doch die Jugend versucht die Leichtigkeit beizubehalten. So auch Liesel Meminger, die schon in ihren jungen Jahren ein alles andere als einfaches Leben lebt.

Die Protagonistin dieser Geschichte ist die junge Liesel Meminger, die bei ihren Pflegeeltern, einem Juden und ihrem besten Freund Rudi aufwächst.

Liesel kommt als 9-Jährige zu ihren Pflegeeltern Hans und Rosa Hubermann. Sie hätte es nicht besser treffen können mit Rosa und Hans, da beide ihr viele Freiheiten lassen und sie nicht streng nach der Ideologie der Nazis erziehen, sie achten nur darauf, dass Liesel sich in der Öffentlichkeit vernünftig benimmt.

MeinLeseTipp-Cover-DieBücherdiebinSchnell findet sie ihren besten Freund Rudi Steiner, das perfekte Beispiel für einen Arier, und beide erleben in einer nicht einfachen Jugend viele Abenteuer. Für Liesel gibt es aber nicht nur Rudi, sondern auch Max Vandenburg. Max ist Jude und lebt somit in Gefahr, jeder Zeit entdeckt zu werden. In Liesel, Rosa und Hans findet er eine liebevolle Familie, die sich rührend um ihn kümmert. Für Liesel wird er zu einer wichtigen Bezugsperson. Zusammen mit Hans lernt Liesel das Lesen und es wird so zu ihrem liebsten Hobby. Hans bringt ihr das Lesen bei und so wird es zu einer wichtigen Stütze in ihrem Leben. Und genau aus diesem Grund erhält sie den Titel “Bücherdiebin”, da das Geld für Bücher fehlt.

Wie schon bereits erwähnt spielt die Geschichte in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus. Man bekommt die Geschichte eines jungen deutschen Mädchens erzählt und nimmt somit an ihrem Leben teil, welches immer wieder von viel Leid geplagt wird, aber dennoch durch Familie und Freunde auch glückliche Momente bereithält.

Nicht nur die Handlung ist etwas besonderes, sondern auch der Schreibstil. Da das Buch nicht aus der Sicht eines Charakters geschrieben ist, sondern aus der Sicht eines allwissenden Erzählers, den Tod, hat man einen guten Überblick über die Handlung. So bekommt man auch Elemente erzählt, die man allein aus Liesels Perspektive nicht erfahren hätte. Der Schreibstil an sich ist recht simpel mit einer einfachen Satzstruktur, sodass man immer wieder aus der Geschichte aussteigen kann. Ebenfalls ist das Buch mit vielen ausschweifenden Beschreibungen geschmückt, sodass das Thema alles andere als trocken bliebt.

Fazit:
Das Buch ist so einzigartig, dass man es einfach lesen muss! Die Thematik ist ernst und auch bedrückend, aber mit einem tollen Schreibstil und tollen Charakteren erlebt man eine gute Geschichte. Deshalb lege ich das Buch jedem ans Herz, besonders, wenn man den Film sehen möchte!

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Ergänzung der Redaktion:

Da am 13.März 2014 passenderweise auch die Verfilmung des Buches in die deutschen Kinos kommt, könnt Ihr euch hier schon einmal den Trailer anschauen: 

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