Inhalt:
Für Honor war ihr Bruder Finn der engste Vertraute, bis er in Afghanistan fällt. Alles, was ihr bleibt, ist ein Brief von ihm, und ihn zu lesen kostet Honor sehr viel Kraft. Aufgrund dieses Briefes, der Konzertkarten enthält, macht sie sich ohne Umschweife auf den Weg. Nicht geplant war ihre mürrische Reisebegleitung in Gestalt von Rusty, Finns ehemaligem besten Freund. Honor ist überrascht, warum er überhaupt mit ihr spricht, denn eigentlich herrscht schon länger Funkstille zwischen ihnen.

MeinLeseTipp-Cover-Soundtrack

Schreibstil:
Der Schreibstil ist leicht und einfach, daher liest sich das Buch auch sehr schnell weg. Geschrieben ist es aus der Sicht von Honor.

Meinung:
Mein erster Roadtrip in einem Buch, daher sind Vergleiche leider nicht möglich, aber fürs erste Mal bin ich überzeugt. Denn die Geschichte hat durchaus mehr zu bieten, als nur eine Fahrt durch eine Wüstenlandschaft. Von mir aus hätte ich noch 100 Seiten so weiterlesen können. Honor hat mit dem Tod ihres Bruders nun den nächsten Schicksalsschlag hinnehmen müssen, nachdem sie als Kind schon ihre Eltern verloren hat. Was den Beginn des Buches nicht gerade einfach macht. Sie gefällt mir als Charakter sehr gut und ich mag ihren Schlagabtausch mit Rusty sehr gern. Ich hätte mir gewünscht, dass zum Schluss die Entwicklung von Honor mehr zu sehen ist. Vielleicht, indem auch sie sich mal für jemanden anderen einsetzt. Rustys erster Auftritt war ja nicht gerade die feine Art. Ziemlich viel Alkohol machen ihn zu einem sehr mürrischen Gesellen, der mit der Zeit aber durchaus unterhaltsam wird und das auch nüchtern. Natürlich kann ich auch seinen Verlust verstehen, denn für ihn war Finn wie ein Bruder. Als klassisches Klischee würde ich ihn nicht bezeichnen. Nebencharaktere gab es eine handvoll, die jetzt nicht sonderlich viel Tiefe hatten, aber das erwarte ich bei der eher geringen Seitenanzahl auch nicht und es war vollkommen okay. Denn ich mochte alle, von Wyatt, Corrie uns Sam, mit denen Honor einen schönen Tauchgang erlebt, bis hin zu Rustys Mutter und Bru, bei denen Honor und Rusty kurz unterkommen. Die Nebencharaktere fügen sich einfach gut in die Geschichte ein.Obwohl mir die Story wirklich gut gefallen hat, hätte ich mir doch ein paar Seiten mehr gewünscht. Das Ende war jetzt auch nicht so meins. Zum Testen, ob man Roadtrip-Bücher mag, würde ich “Der Soundtrack meines Lebens” wirklich empfehlen, auch wenn ich keine Vergleichsmöglichkeiten habe, denn mir hat das Buch bis auf ein paar Schwächen gut gefallen. Es wird aus jeden Fall nicht mein letzter Roadtrip sein.

Fazit:
Roadtrip mit Tiefgang und tollen Charakteren, der gern noch länger hätte dauern können.

Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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