Inhalt Alex lebt auf der Straße, seit ihre Mutter von Dämonen getötet wurde. Sie ist ein Halbblut, ihre Mutter war ein reinblütiger Abkömmling der Götter und ihr Vater ein Mensch. Eigentlich sollte Alex an am Covenant zur Wächterin ausgebildet werden, doch ihre Mutter nahm sie vor drei Jahren plötzlich von der Schule. Nun mit siebzehn Jahren versucht sie sich vor den Wächtern zu verstecken die auf der Suche nach ihr sind, um sie zum Covenant zurück zu bringen. Sie hat Angst dann ein Leben als Sklavin führen zu müssen. Denn es könnte ihr verwehrt bleiben, ihr Ausbildung zur Wächterin fortzusetzen. Doch Aiden, ein junger Wächter spürt sie auf. Alex kann sich an Aiden sehr genau erinnern, er übte schon früher eine Faszination auf sie aus, als er selbst noch Wächter in Ausbildung war. Doch er ist ein Reinblut wie ihre Mutter und zwischen einem Halblut und einem Reinblut darf es keine Gefühle geben.

Schreibstil Der Schreibstil von Jennifer L. Armentrout ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Geschrieben ist es aus der Sicht von Alex.

MeinLeseTipp-Cover-DämonenTochterMeinung Wer sich zu diesem Buch bei Goodreads Bewertungen ansieht, wird feststellen, dass viele es mit der “Vampire Academy”-Reihe von Richelle Mead vergleichen. Dies teilweise auch sehr extrem. Ich will gar nicht leugnen, dass ich mich in ein paar Situationen dabei erwischt habe, wie auch ich Vergleiche gezogen habe. Trotzdem hat “Dämonentochter” seine eigene Geschichte und viele Bewertungen übertreiben, wenn sie es als einen Abklatsch von “Vampire Academy” bezeichnen. In diesem Buch geht es nicht um Vampire sondern um Götter und deren Abkömmlinge. Und die Liste der Unterschiede könnte ich noch weiter führen, aber Ihr sollt ja auch noch was von dem Buch haben. Was mir sehr gut gefallen hat, war der Start der Geschichte. Es geht wirklich sofort spannend los und ich war von der ersten Seite an gefesselt. Alex gefällt mir ganz gut, bis auf ihre sprunghaften Handlungen, die sie überwiegend an den Tag legt. Ich möchte ja nicht, dass sie nur das tut was man ihr sagt, aber ab und zu vielleicht mal nachdenken wäre nicht verkehrt. Aber es wäre ja nur halb so spannend, wenn die Protagonistin gänzlich fehlerfrei wäre. Dann hätten wir noch Aiden und Seth. Ich ging ja anfangs nicht von einer Dreiecksbeziehung aus, dass wurde aber durch das Auftreten von Seth zu Nichte gemacht. Auch wenn sich Seth und Alex nicht wirklich nahe kommen, merkt man das zwischen den beiden doch mehr ist. Aiden ist in jeder Hinsicht das ganze Gegenteil von Seth, wobei man die beiden ohnehin nicht mit einander vergleichen könnte. Aiden ist mehr in der Position des netten hilfsbereiten Jungen von nebenan. Irgendwie würde ich mir wünschen er würde etwas gewagter sein. Die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Wobei es da niemanden gab der besonders heraus gestochen ist und mich tief beeindruckt hat. Caleb hat mir mit am besten gefallen, da er hinter Alex steht egal was kommt. Er ist so ein Typ zum Pferde stehlen.

Die Geschichte konnte mich wirklich fesseln, hat sich jedoch am Ende etwas zäh lesen lassen. Was mich wundert, denn das Finale ist sehr gut. Es waren dann aber die letzten 30 Seiten, die so vor sich hingeplätschert sind. Auch wenn mich das Buch wenig überraschen konnte, bin ich gespannt auf den zweiten Band. Ich werde die Reihe definitiv weiterlesen, da mich die Geschichte überzeugen konnte. Was nicht schwer ist, sobald es um Götter geht bin ich sowieso Feuer und Flamme.

Fazit Ein gelungener Reihenauftakt, der für mich jedoch wenige Überraschungen bereit hielt. Trotzdem bekommt das Buch gute 4 von 5 Sterne, denn die einzelnen Elemente der Geschichte haben mir gut gefallen.

[button url=”https://www.mein-lesetipp.de/shop/daemonentochter-verbotener-kuss-band-1/” color=”green” ]Zum Büchershop[/button]