Inhalt:

Ben ist kein gewöhnlicher Teenager, auch wenn er alles daran tut es so aussehen zu lassen. Er passt sich an. Er macht Bekanntschaften. Er findet Freunde. Und dann tötet er.

Ben, heißt nicht Ben und ist alles andere als ein normaler Junge. In der Realität ist er ein Soldat. Ein Soldat, welcher dafür ausgebildet ist Menschen an sich heranzulassen, um sie dann schließlich zu töten. Und er ist gut, er ist besser als alle anderen, denn er macht keine Fehler. Auch seinen neuen Job wird er zielstrebig zu ende bringen. Ohne Gefühle, ohne Mitleid, ohne Fehler.

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Die Charaktere:

Ben oder besser gesagt Boy Nobody hat mir vom Charakter her unglaublich gut gefallen und am Ende hat er mich ziemlich überrascht. Seine Ausbildung hat ihn hart gemacht, aber trotz allem kommt immer wieder der weiche Kern in ihm zum Vorschein, sodass man irgendwann nicht mehr weiß, wie er in speziellen Situationen reagiert. Wird er töten, wird er verschonen?

Meine Meinung:

Die Grundidee des Buches ist toll und auch die Umsetzung ist zu 90 Prozent gelungen. Die Geschichte lässt sich schnell lesen, was am simplen Schreibstil des Autors liegt, was aber gar nicht negativ zu bewerten ist. Durch den einfachen und auch kalten Schreibstil des Autors bekommt man ein gutes Gefühl für die Welt in der Boy Nobody sich bewegt. Es geht um töten oder getötet werden. Eine klare Situation, welche Vorbereitung und eine lange Ausbildung benötigt. Die kurzen Sätze, welche Herr Zadoff oft verwendet, machen deutlich, wie klar Boy Nobody denkt. Immer auf der Hut sein, oder du bist tot.

Die kleine Liebesgeschichte, welche der Autor einbaut, ist für meinen Geschmack etwas zu kurz geraten. Aber da dies auch kein Liebesroman ist, will ich das gar nicht weiter kritisieren.

Die Story an sich war gut zu lesen, ich als Leser wurde in den Bann gezogen und wollte immer stets wissen wie es weitergeht. Die kurzen Kapitel in welche „Boy Nobody“ unterteilt ist, lassen zu kurze Pausen einzulegen, wenn es dann nötig ist.

Das Ende fand ich sehr überraschend und teilweise hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht, aber in Großem und Ganzen kann man mit diesem zufrieden sein.

Fazit:

Das Buch hat mich überzeugt, wenn auch mit kleineren Mängeln, was wiederum eher auf meinen Geschmack bei Büchern zurückzuführen ist. Ich vergebe 4 von 5 Fledermäusen, aus dem einfachen Grund, dass ich mir ein anderes Ende versprochen hatte.

Viele Fragen bleiben offen, welche hoffentlich im zweiten Teil beantwortet werden. Ich bin jedenfalls gespannt, was der zweite Teil für uns bereithält, auch wenn es noch etwas dauern wird bis dieser erscheint. Auf Englisch erhält man diesen bereits im Juni 2014 …

Der Autor:

Allen Zadoff hat 2010 mit Food, girls and other things I can’t have den Sid Fleischmann Humor Award gewonnen. Er lebt in Los Angeles, wo er an Boy Nobodys weiterem Schicksal arbeitet…
Quelle: bloomoon Verlag

Die Leseprobe: Klick

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