Da habe ich mal was entdeckt! Ein absolut geniales Buch! Das perfekt ist als abendliche Gute-Nacht-Lektüre und eigentlich auf jedem Nachttisch liegen müsste. Onkel Montagues Schauergeschichten heißt der Schmöker. Mich haben zunächst die Illustrationen in den Bann gezogen. Allein das Cover hatte sich sofort in mein kleines Herz geschmuggelt!

Aber auch über den Inhalt kann man absolut nicht meckern. Ganz im Gegenteil! Onkel Montagues Schauergeschichten sind sowas von einzigartig, dass sie mich gar nicht mehr loslassen wollen!

Der junge Edgar besucht regelmäßig seinen Onkel Montague, der in einem ziemlich düsteren Haus wohnt. Der Weg dorthin ist jedes Mal schauerlich. Und Egar kann nicht abstreiten, regelrecht Angst zu haben, wenn er durch das Waldstück geht und das eiserne Tor zum Anwesen seines Onkels öffnet. Aber trotzdem lohnt sich der Besuch. Denn Onkel Montague erzählt Edgar immer gruselige Geschichten, von denen Edgar gar nicht genug bekommen kann.

Doch je mehr von diesen Geschichten Edgar hört, desto unwohler fühlt er sich. Was hat es mit diesen Geschichten auf sich? Und warum zum Teufel bewahrt Onkel Montague die Gegenstände, die in den Geschichten vorkommen, in seinem Haus auf ?

Was mich schier begeistert hat an diesem Buch ist, dass der Grusel im Detail steckt.  Und die Stimmung absolut bedrückend ist. Dass zum Beispiel nie auch nur ein einziger Zuckerwürfel übrig bleibt, wenn Edgar und sein Onkel Tee getrunken haben, war mir fast schon eine Nummer zuviel und mir lief es eiskalt den Rücken runter. Oder die Puppenstube mit den Porzellanfiguren ohne Gesicht… Und dann noch die Zeichnungen dazu!

Onkel Montagues Schauergeschichten ist auch eine tolle Geschenkidee, finde ich und außerdem ganz sicher auch was für die männlichen Leser. Vampirlos, ohne Herzschmerz, aber dafür trotzdem richtig, richtig lesenswert!