Ich weiß gar nicht, welche Beschreibung auf dieses Buch passt. “Skurril”?, “Berührend”?, “Komisch”?, “Traurig”?, “Lustig”? Irgendwie ist Ohne. Ende. Leben. von Libba Bray alles und noch viel mehr. Und das macht das Buch zu einem wirklich sehr besonderen Leseerlebnis!

Die Geschichte erzählt von dem sechszehnjährigen Cameron, der eigentlich ein ganz normaler Teenager ist. Freunde hat er nicht viele, jedenfalls keine richtigen und wenn er sich mit jemandem trifft, dann mit den anderen Kiffern seiner High School auf der Schultoilette. Doch eines Tages stellen die Ärzte die schreckliche Diagnose: Cameron hat Creutzfeld-Jakob. Von nun an hält sich Cameron mehr im Krankenhaus als auf der Kiffertoilette auf.

Und während Cameron  im Sterben liegt und seiner Angst und seinen Schmerzen trotzt, indem er seinen Geist auf Reisen schickt, beginnt für den Leser ein abenteuerlicher Roadtrip. Denn Cameron und sein Kumpel Gonzo reisen durch halb Amerika auf den Spuren von einem mysteriösen Dr. X, treffen auf gefährliche Feinde, werden schließlich von der Polizei gesucht und freunden sich mit einem  Gartenzwerg an. Und dann ist da ja auch noch Dulcie, der pinkhaarige Engel…

Doch ist die Reise von Cameron und Gonzo nicht nur erlebnisreich und sehr skurril: Sie ist neben all’ dem auch sehr philosophisch. Denn an sich ist Ohne. Ende. Leben. auch eine sehr traurige Geschichte über Mut und Freundschaft, Liebe, Leben, Angst – und letztendlich auch das Sterben.

Wer jetzt neugierig geworden ist, kann ja mal in der Leseprobe von Ohne. Ende. Leben. schnuppern.