Inhalt:
Sphinx und Cadence kennen sich schon ihr Leben lang. Ihre Mütter sind beste Freunde, seitdem sie Kinder sind. Sie entwickeln einen Plan für ihr Leben und später für das ihrer Kinder. Cadence ist ein charismatischer Junge, wunderschön und selbstbewusst, Sphinx ein eher unscheinbares Mädchen, unsicher aber sehr liebenswert. Cadence und Sphinx werden beste Freunde, wie es ihnen vorherbestimmt ist. Cadence war schon immer ein schwieriges Kind. Cadence tötet vor Sphinx Augen einen hilflosen Schmetterling. Nachdem Sphinx anfängt zu weinen, schaut Cadence sie an, es blitzt in seinen Augen und dann fängt auch er an zu weinen. Was ist mit Cadence los? Stimmt mit ihm etwas nicht? Ist er böse? Sphinx Vater macht sich Sorgen und möchte nicht, dass Sphinx mit Cadence allein ist, es sollte immer einer ein Auge auf die beiden haben. Dann passiert es doch irgendwann. Es kommt zu einem Vorfall und danach zieht Cadence und seine Mutter nach England. Auf der einen Seite ist Sphinx froh, auf der einen Seite dann doch irgendwie nicht. Cadence begleitet Sphinx, trotz der Entfernung, immer noch weiter. Sie kann sich einfach nicht von ihm lösen. Er ist und bleibt doch ihr bester Freund. Die beiden sind innerlich miteinander verbunden. Dann kommt die schlimme Diagnose und für Sphinx ist klar: Sie muss zu Cadence. Die Frage ist nur, ist dies eine gute Entscheidung?! Hat er das überhaupt verdient?

Meinung:
Killing Butterflies macht Angst, gibt Hoffnung und bricht einem das Herz.
Als ich den Klappentext gelesen hatte, wusste ich noch nicht so genau, was mich erwarten würde und ich muss sagen, damit habe ich dann gar nicht gerechnet, dass das Buch so ernst und tiefsinnig sein würde. Mir wurde aber schnell klar, dass dieses Buch kein Buch sein wird, was man einfach mal so liest. Ich habe mir immer wieder die Frage gestellt: kann man wirklich einfach so böse sein? Die Autorin hat immer die richtige Wortwahl gefunden, um einem die Geschichte wirklich nahe zu bringen, dies hat sie mit viel Gefühl geschafft. Man liest diese Geschichte aus der Sicht von Sphinx und man ist immer bei ihr, ich habe mich wirklich mit ihr verbunden gefühlt. Es hätte für mich auch ein Brief von einer Freundin sein können. Oft saß ich auch einfach vor diesem Buch und habe mich gefragt: wie würde ich handeln? Könnte ich auch so selbstlos sein wie sie? Ich wollte oft einfach rufen “Nein mach das doch nicht.”, “Tu dir das doch nicht an, das hat er doch gar nicht verdient.”, oder ich habe auch einfach nur genickt, weil ich selbst wahrscheinlich auch so handeln würde. Das hat die Autorin wunderbar  hinbekommen. Ich finde auch, dass die Autorin einen wirklich sehr tollen Schreibstil hat. Die ersten Worte, die mir zu diesem Buch eingefallen sind, sind tiefsinnig, poetisch und traurig. Sphinx ist sehr selbstlos und muss auch viel durchmachen durch das Handeln von Cadence. Killing Butterflies zeigt auch, wie verwirrt ein Mädchen mit 16 sein kann, es zeigt, dass manche Menschen einfach noch ihren Weg finden müssen, dass sie selber Entscheidungen treffen müssen, einen eigenen Plan schmieden und nicht das tun sollten, was zwei Mütter sich gewünscht hätten. Ich habe die letzte Seite gelesen, habe das Buch zu gemacht und habe einfach an die Wand geschaut und noch lange über das Buch nachgedacht.

Meiner Meinung nach ist dies ein Buch, das man unbedingt lesen sollte. Ich weiß auch, dass ich dieses Buch noch einmal lesen werde, so traurig wie es ist, ist es auch einfach wunderschön. Es ist wirklich empfehlenswert. Müsste ich Sterne verteilen würde ich 5 von 5 geben.

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