Neulich hatte ich ja mit Der Himmel über New York ein ganz wunderbares Buch vorgestellt, das vor allem für Liebhaber der amerikanischen Ostküsten-Metropole ein absolutes Muss ist. Nun habe ich ein Buch entdeckt, das die Fans von London nicht verpassen dürfen. Und nicht nur die! Denn Memory – Stadt der Träume ist wirklich klasse!

Es geht um Jude Finney, einen Jungen, der sich am Liebsten auf dem ältesten Friedhof Londons, dem Highgate Cemetary, aufhält. Schließlich sind dort auch seine “wahren” Freunde. Seine Geisterfreunde. Jude Finney kann nämlich Geister sehen – und sich mit ihnen unterhalten. Und er kann ihre Träume lesen. So kommt es auch, dass Jude eines Nachts auf die Party von Quentin Gaskell eingeladen wird, einem Geisterfreund und ziemlich abgefahrenen Rocksänger. Die Party ist ganz okay. Bis Jude dieses eigenartige Mädchen auf der Parkbank entdeckt.

Story scheint absolut nicht so zu sein wie die anderen Geister. Ganz offensichtlich hat sie ihre eigene Geschichte vergessen, kann sich an nichts erinnern und weiß nichts, aber auch gar nicht über ihre Identität. Ist sie Mensch? Oder doch eher ein Geist? Nur Jude scheint dem Mädchen helfen zu können. Gemeinsam versuchen sie, das Geheimnis um Story zu lüften und stoßen dabei auf ungeahnte Dinge…