Heute möchte ich Euch das Debüt von Lucy Christopher ans Herz legen. Im Original heißt das Buch Stolen. In Deutschland und im Verlag Chicken House ist es unter dem Titel Ich wünschte, ich könnte dich hassen erschienen.

Es ist die Geschichte einer Entführung. Die 16-jährige Gemma wird am Flughafen Bangkok von einem recht gutaussehenden jungen Mann zum Kaffee eingeladen. Doch dann benebeln Drogen ihre Sinne – und Gemma wacht in der Wüste Australiens wieder auf.

Während Gemma panische Angst hat und sich jegliche Horror-Szenarien ausmalt, entpuppt sich ihr Entführer Ty sogar als recht symathisch. Klar weiß Gemma, dass das, was Ty mit ihr macht, absolut falsch ist. Und trotzdem kommen sich die beiden nach dem ersten Schock und der langsam vorübergehenden Angst von Gemma langsam näher. Nach und nach lernt sie den Menschen hinter der Fassade kennen und damit auch seine traurige Geschichte. Und Gemma merkt, dass sie Ty nicht hassen kann.

Ich wünschte, ich könnte dich hassen ist in Form eines Briefes verfasst. Gemma schreibt ihrem Entführer Ty, was die Story noch greifbarer macht. Ein wirklich eindringliches, schönes, schockierendes und mitreißendes Buch. Das Euch gefallen wird.

Die Autorin Lucy Christopher ist übrigens bald in Deutschland. In Leipzig habt Ihr am 17. und 18. März 2011 die Möglichkeit, sie live zu sehen. In Köln ist sie zwar auch ein paar Tage später, aber da gibt´s leider schon keine Karten mehr.