Puh, ich hoffe ja, dass ich mich nicht übernommen habe, mit dem Vorhaben, die 10 besten Fantasy Bücher in einer Liste zusammenzutragen. Nachher ist da wieder die Hälfte nicht dabei von dem, was Ihr wolltet. Ein Punkt, der in dem Facebook-Beitrag aufkam, war, ob einige der Titel überhaupt in das Genre Fantasy gehören. In diesem Zusammenhang habe ich mich gefragt: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Dystopie und Fantasy? Und mal wieder wusste Wikipedia Rat. Et voilà!

Fantasy

“Fantasy (von engl. fantasy „Phantasie“) ist ein Genre der Phantastik, dessen Wurzeln sich in der Mythologie und den Sagen finden. Als modernes Subgenre der Phantastik stellt die Fantasy übernatürliche, märchenhafte und magische Elemente in den Vordergrund. Oft bedient sie sich der Motive alter Mythen, Volksmärchen oder Sagen. So tauchen Sagengestalten wie Zwerge oder Zauberer auf, aber auch eigens erfundene Wesen oder anthropomorphe(menschenartige) Tiere. Häufig wird die Handlung in eine fiktive Welt verlegt, die sich deutlich von der irdischen Realität unterscheidet. Das Fiktionale gilt innerhalb des imaginären Hintergrundes als real.” Ich fühle mich ja gerade sowas von Narnia, Leute.

Dystopie

“Eine Dystopie (englisch dystopia, Gegenbildung zu utopia) oder Anti-Utopie ist in der Literaturwissenschaft eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit oftmals negativem Ausgang. Eine dystopische Gesellschaft ist in der Regel charakterisiert durch eine diktatorische Herrschaftsform oder eine Form repressiver sozialer Kontrolle. Typische Charakteristika einer Dystopie: Dem Individuum ist durch mechanisierte Superstaaten jegliche Freiheit genommen, die Kommunikation der Menschen untereinander ist eingeschränkt oder anderweitig gestört und das Bewusstsein der eigenen Geschichte und/oder eigener Werte gekappt.” Are you fighting, Katniss? Are you gonna fight with us? 

Was Euch das jetzt sagen soll? Gute Frage. Ich würde das mal so interpretieren: In Fantasy Büchern gibt es Zauberer, Vampire, Elfen, Halbgötter, Dämonen, super machtvolle und alles beherrschende Ringe, die alle Dinge können, die wir nicht können – zumindest haben die meisten von uns noch keinen entsprechenden Brief erhalten (die Hoffnung stirbt zuletzt… GRYFFINDOR!). Im Genre Dystopie können die Menschen meistens das, was wir auch können – sie dürfen es nur eventuell einfach nicht. Stark wie ein Ferox könnten wir also alle sein (im meinem Fall mehr so nach 5 Jahren Dauertraining. Mindestens.) Aber die Autoren und Verlage ziehen die Grenze nicht so deutlich, weswegen die Panem-Trilogie und die Die Bestimmung-Trilogie gern unter dem Begriff Fantasy abgelegt werden. Die Panem-Trilogie und die Die Bestimmung-Trilogie – Dystopie oder Fantasy?

Was macht ein gutes Fantasy Buch aus? Unterscheidet Ihr bewusst oder eher unbewusst zwischen den beiden Genren? Schreibt mir das doch gern in die Kommentare!

Wenn wir jetzt mal nach den Definitionen gehen: Lest Ihr lieber Fantasy oder doch lieber Dystopie? Stimmt jetzt hier ab (Ihr müsst gaaaaanz nach unten scrollen) >> Zur Umfrage

Fantastische Grüße,

Eure Viki von Mein Lesetipp