Heute war ich mal wieder auf einem meiner spanischen Lieblings-Leseblogs. Und da ist mir doch eine Ungerechtigkeit aufgefallen: Eine Verfilmung des Buches Scusa ma ti voglio sposare (übersetzt: Entschuldige, aber ich will dich heiraten) von Frederico Moccia wurde nun auch ins Spanische synchronisiert. Auf Deutsch gibt es nicht einmal das Buch. Dafür aber den Vorgänger. Scusa ma ti chiamo amore wurde in Deutschland unter dem Titel Entschuldige, ich liebe dich veröffentlicht.

Frederico Moccia genießt in Italien übrigens Kultstatus, vor allem unter Jugendlichen. Und weil ich Italien liebe, liebe, liebe, müssen der italienische Autor samt einem seiner Bücher heute hier vorgestellt werden.

Entschuldige, ich liebe dich ist nicht nur ein toller Roman, sondern auch so etwas wie ein heimlicher Reiseführer. Denn der Roman macht wahnsinnige Lust auf Italien und stellt ganz nebenbei auch noch die italienische Hauptstadt vor. Tolle Sehenswürdigkeiten, versteckte Ecken, coole Bars: das alles lernt man beim Lesen kennen. Vor dem Hintergrund einer bezaubernden Liebesgeschichte. Nämlich der von Niki und Alex.

Alex, ein erfolgreicher Geschäftsmann, überfährt im römischen Berufsverkehr fast die Abiturientin Niki. Die beiden verknallen sich total.  Und so lernt Alex das Rom kennen, so wie Niki es kennt und taucht ein in ein Leben, das irgendwie viel wilder ist als seins. Der Beginn einer großen Liebe, gegen alle Widerstände. Klingt wie eine Art Aschenputtel-Märchen. Ist es ja auch. Und dabei so toll! Denn nicht nur die beiden Protagonisten sind ausgesprochen liebenswert, sondern auch die anderen Charaktere des Buches. Für die der Roman ausreichend Platz lässt. Man lernt einen kunterbunten Freundeskreis kennen, mit dem man am Liebsten gleich an einem riesengroßen Tisch einen noch riesengrößeren Teller Pasta verspeisen würde. Mitten in Rom natürlich.

Und zur Einstimmung poste ich mal den Trailer zum Film. Original Ton. Ich verstehe auch nicht alles. Macht aber gar nichts. Ich finde Alex trotzdem toll. (Niki auch, ja okay.).