Es ist eigentlich ein ganz normaler Tag im Leben von Miranda. Nur, dass sie zusammen mit ihrer Familie und ihren Freunden ganz gespannt auf einen Asteroiden wartet, der auf dem Mond einschlagen soll. Die ganze amerikanische Kleinstadt fiebert diesem einmaligen Ereignis entgegen, ist mit Fernrohren und Weitsichtgeräten ausgestattet. Doch dann verläuft alles anders als gedacht. Und zwar wesentlich grausamer! Denn plötzlich hängt der Mond so weit unten, dass es aussieht, als würde er auf die Erde fallen. Bald ist klar: Der Mond wurde aus seiner Umlaufbahn geworfen.

Von nun an ist nichts mehr, wie es war. Es beginnt mit extremen Wetterumschwüngen, es folgen heftige Fluten und andere Umweltkatastrophen, die die Menschheit bedrohen. Und Miranda und ihre Familie müssen plötzlich mit dem Nötigsten auskommen.

Die Welt wie wir sie kannten von Susan Beth Pfeffer zeichnet ein Szenario, dass man sich eigentlich nicht ansatzweise vorstellen mag. Und weil die Protagonistin Miranda so authentisch und liebenswert ist, lässt man die Geschichte doch an sich rankommen. Und ist nach dem Lesen des Tagebuchs von Miranda nachdenklich, betroffen und wirklich sehr, sehr traurig.