Ich habe es ja schon einige Male angepriesen: das Buch Die Stadt der verschwundenen Kinder. Bis jetzt habe ich aber noch nicht erzählt, worum es in dem Roman von Caragh O´Brien geht. Also werde ich das nun nachholen.

Ich habe das Buch bereits im letzten Jahr entdeckt. Zunächst hatte mich mal wieder das Cover in den Bann gezogen. (Ist es nicht wunder, wunderschön?!) Allerdings war es damals das Cover von Glimmerglass, ein englisches Buch von Jenna Black, das mich so beeindruckte. Und während ich recherchierte, wann Glimmerglassnun auf Deutsch erscheint, fand ich zwar das Cover, aber ein anderes Buch. Und das war eben Die Stadt der verschwundenen Kinder. Im Original heißt es Birthmarked und ist erst Ende Januar 2011 im Heyne Verlag erschienen.

Die Geschichte spielt in einer recht mittelalterlich anmutenden Zukunft: Die Menschen nähen ihre Kleidung mit der Hand und backen das Brot im Holzkohleofen. Die junge Gaia wohnt mit ihrer Familie in einem Außensektor der Enklave, einer geheimnisvollen Stadt, die nur Auserwählten vorbehalten ist. Nur wenige Menschen leben hinter der unüberwindlichen Stadtmauer und genießen ein besseres und glückliches Leben. Alle anderen müssen sich mit dem zufrieden geben, was die Enklave ihnen zuteilt. Und das ist nicht viel! Die Lebensmittel sind rationiert, die Vorräte rar. Und doch müssen die Außenbezirke einen hohen Preis dafür bezahlen: Hebammen wie Gaia und ihre Mutter sollen jeden Monat die ersten drei Neugeborenen an den Mauern der Stadt abgeben. So lautet das Gesetz.

Als Gaia ihren ersten alleine entbundenen Säugling zur Enklave bringt und bei ihrer Rückkehr erfährt, dass ihre Eltern aus mysteriösen Gründen verhaftet wurden, beginnt sie, das uralte Gesetz zu hinterfragen. Und begibt sich heimlich in die verbotene Enklave…

Unbedingt lesen! Es wird Euch gefallen. Davon bin ich so gut wie überzeugt.