Am 16. Februar startet die didacta 2016 in Köln und lädt bis zum 20.02. alle ein, die sich für Bildung interessieren. Zwar ist die didacta eine Fachmesse, also eher auf Lehrer, Journalisten und Bildungsstätten ausgelegt, aber auch als Elternteil eines Schulkindes oder aber als Schüler/Student selbst, kann ein Besuch sehr interessant sein. Neben Fachliteratur und neusten Bildungstrends, gibt die Messe reichlich Aufschluss über Lernmethoden und beispielweise politisch oder sozial interessante Themen für den Unterricht. Wer also gerade in der Vorlesung eines Studiums sitzt, sollte unbedingt einen Abstecher auf die Messe machen. Als Elternteil kann die Messe helfen, neue Denkansätze zu finden, um sein Kind beim lernen zu unterstützen. Umgekehrt kann ein Schüler sich Anregungen suchen, um den Unterricht seines Lehrers zu ergänzen und dieses sogleich mit Infomaterial oder Lektüre zu füttern. So verdient man sich zum einen eine bessere Note und zum anderen stellt man sicher, dass der Unterricht nicht ganz so langweilig ist. Und falls die Vorschläge auf taube Ohren stoßen sollten, hat man für sich selbst etwas und vielleicht sogar eine Idee für einen Berufszweig mitgenommen.

Engagement für sich und andere

Wie so eine Themengestaltung aussehen kann, wird am Stand von Carlsen sehr deutlich. Der Verlag geht bei seiner Präsentation besonders auf „Flucht und Vertreibung“ sowie „Cyber-Mobbing“ ein und scheut dabei auch nicht vor den Begriffen Tod, Krieg, Sexting, Geschlechterrollen, Identitätsklau oder Likegeil. Er hat nicht nur unheimlich viele Infos zum Thema, sondern auch reichlich Bücher, in denen Betroffene ihr Schicksal zu Papier gebracht haben. Carlsen hat damit ein Programm ausgearbeitet, das ganz eindeutig nicht nur Unterhaltungswert, sondern auch Mehrwert bietet. Damit hilft der Verlag schwierige und empfindliche Themen mehr in den Fokus zu ziehen, darüber aufzuklären und dem ein oder anderen Betroffenen Mut und Kraft zu spenden.