Gerade lese ich den zweiten Band der Reihe um Smoky Barrett von Cody McFadyen. Die Seiten fliegen nur so an einem vorbei, finde ich und man kriegt kaum mit, dass „Der Todeskünstler“ mehr als 500 Seiten umfasst. Ich steh auf die Bücher des Autors, weil ich Thriller mag und es für mich gerne auch mal etwas amerikanisch sein darf.

Ich habe mich gefreut, als alle Charaktere des Buches wieder beisammen waren. Smoky und Callie und Adam. Und Bonnie und der Rest. Ich habe sie richtig lieb gewonnen in Band 1, gebe ich zu. Und war froh, als Callie wieder wohlauf in Band 2 auf Spurensicherung ging und sich Elaina wieder um Bonnie kümmern konnte.

So sehr ich mich gefreut habe, so nervenaufreibend waren dann aber auch die ersten Leseabende, muss ich sagen. Während sich mir schon beim Lesen von „Die Blutlinie“ die Nackenhaare aufstellten, war ich bei Der Todeskünstler“ schon nach wenigen Seiten vollkommen fertig. Ich sage nur: Leichen von innen nach außen stülpen. Sowas Ekelhaftes mag man sich nicht mal ansatzweise vorstellen!

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In „Der Todeskünstler“ bekommt Smoky an ihrem freien Tag einen Anruf vom FBI. Ein 16jähriges Mädchen, Sarah, verlangt nach ihr und droht damit, Selbstmord zu begehen, sofern sich Smoky nicht umgehend ihrer annimmt. Sarah wartet, mit einer Pistole auf die Schläfe gerichtet, in einem Haus, in dem drei Leichen liegen und redet wirres Zeug von einem „Künstler“. Die drei Leichen, Sarahs Adoptiveltern und ihr Bruder, wurden regelrecht hingerichtet, ausgenommen und zerstückelt. Und Sarah allerdings am Leben gelassen. Ob Sarah etwa selbst die Mörderin ist? Welches Geheimnis umgibt das Mädchen, das so völlig emotionslos neben ihrer toten Familie sitzt?

Mit ihrem Team begibt sich Smoky auf die Suche nach dem Täter und trifft dabei auf eine Serie von Morden, die an Grauen nicht zu überbieten ist. Absolut gar nichts, gar nichts für schwache Nerven! Aber großartig!