Jasmins Eltern möchten für ein Jahr nach Kolumbien ziehen, um dort als Ärzte zu arbeiten. Jasmin ist davon überhaupt nicht begeistert, viel zu weit weg ist das Land und zu groß die Entfernung zu ihren Freunden. Doch ihr bleibt nichts anderes übrig, als dem Willen ihrer Eltern nachzugeben und sich auf die Reise in das unbekannte Kolumbien zu machen.

In Kolumbien angekommen, wird dem Mädchen so ziemlich sofort ihre Uhr gestohlen, und zwar von einem kleinen Äffchen. Als sich Jasmin auf die Suche nach dem Tier macht, trifft sie zufällig auf den Gärtner Damián, der ihr unverhofft ihre gestohlene Uhr wiedergibt. Komischerweise trifft Jasmin fortan Damián ziemlich oft, an den unterschiedlichsten Orten und zu den unterschiedlichsten Gelegenheiten. Es scheint, als umgebe den gut aussehenden Indio ein Geheimnis. Im kolumbianischen Urwald und in den nebligen Bergen der Anden findet Jasmin Antworten auf ihre Fragen. Und ist doch längst rettungslos in ihrer Liebe zu Damiàn verfangen.

Der Ruf des Kolibris ist eine wunderschöne Liebesgeschichte, bei der man nebenbei auch noch interessante Hintergrundinformationen zu Kolumbien, seiner Kulur, den politischen Gegebenheiten und den Einwohnern bekommt. Für mich als Lateinamerika-Fan eine Pflichtlektüre, die meine Erwartungen bei Weitem übertroffen hat.

Das Buch von Christine Lehmann ist gerade als Taschenbuch im CARLSEN Verlag erschienen und kostet 9,95 €, die in diesem Fall definitiv gut angelegt sind.