“Was für ein schönes Cover!”, war mein erster Gedanke, als ich Der Himmel über New York in den Händen hielt. Irgendwie hatte es mir nicht nur das Bild, sondern auch die Farbzusammenstellung total angetan.

Der Himmel über New York ist kein Fantasy-Schmöker, sondern eine Geschichte, die man selbst erlebt haben könnte. Die Protagonistin Jenny ist nämlich herrlich normal, führt ein ebenso normales Leben und hat die gleichen Wünsche und Probleme wie andere in ihrem Alter.

Jenny hat gerade ihr Abitur gemacht und weiß überhaupt nicht, was sie nun so ganz ohne Schule eigentlich machen soll. Also reist sie nach New York, um einige Wochen bei einem Bekannten ihres Vaters unterzukommen und den Big Apple kennenzulernen.

Im aufregenden Metropolen-Spektakel lernt sie schließlich den Fahrradkurier und Poetry-Slammer Leroy kennen und ist vollkommen fasziniert von ihm. Schließlich verleiht er seinen Fahrradgeschichten bezaubernde Poesie.

Leroy zeigt Jenny wunderbare und aufregende Seiten der Stadt. Durch Leroy lernt sie das “wahre” New York kennen, fern ab vom Tourismus. Mit ihm wird Jennys Aufenthalt ein richtiges Abenteuer. Und eigentlich könnte alles so einfach sein. Wenn nicht Zuhause in Freiburg Jennys Freund Max auf sie warten würde…

Das Buch ist nicht nur die Geschichte einer unglaublich authentischen und gefühlsduseligen Jenny, sondern auch eine wunderschöne Liebeserklärung an New York. Sehr, sehr lesenswert!