Todd Strasser hat einen neuen Thriller geschrieben und genauso wie in dem Vorgänger “Wish u were Dead” spielt die Geschichte in Soundview. Den Ort gibt es übrigens wirklich,  in den USA direkt in der Bronx. Eigentlich ein eher ärmerer Stadtteil. Ich bin mir zwar nicht sicher, ob Todd Strasser sich beim Schreiben an genau diesem Ort orientiert hat, aber nachdem ich das Buch gelesen hatte, hab ich mir Bilder vom echten Soundview angesehen und war erstaunt, dass ich es mir auch genauso vorgestellt habe.

Blood on my Hands ist ein Thriller, in den man sofort einsteigt. Es gibt keine lange Vorgeschichte, sondern man startet direkt, und zwar im Tagebuch der Hauptperson Callie Carson. Callie ist 17, ein ganz normaler Teenager, geht zur High School und hat einen festen Freund. Ihre Familie ist allerdings in ganz Soundview für ihre Gewaltausbrüche bekannt. Und dass sich sowas auch in der Schule rumspricht, ist ja irgendwie klar.

Eines Tages wird Callie von Katherine in deren legendäre High School-Clique aufgenommen. Katherine ist nicht wirklich beliebt und hat weitaus mehr Feinde als Freunde. Eines Tages verschwindet sie auf einer Party und ausgerechnet Callie findet sie – ermordet. Von da an ist Callie auf der Flucht…

Interessant sind an dem Buch die Rückblenden von Callie, die Stück für Stück mehr Licht ins Dunkel bringen und die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten. Ein wirklich spannender Roman, der schneller durchgelesen ist als man gucken kann.