Und nein: Ich habe jetzt nicht vor, über Robert Pattinson und Reese Whitherspoon zu reden. Heute nicht. Tun schon genug andere. Auch, wenn die Verfilmung von „Wasser für die Elefanten“ ja ziemlich gut gewesen sein soll. Ich selbst habe sie (noch) nicht gesehen, aber meine Schwester. Und die schwärmt schon seit Tagen. Habt Ihr den Film gesehen?

Wie auch immer: Heute stelle ich Euch mal die Romanvorlage von Sara Gruen vor. „Wasser für die Elefanten“ erzählt von dem jungen Tierarzt Jacob Jankowski, der nach dem Tod seiner Eltern in den 1930er Jahren in Amerika sein Studium der Veterinärmedizin ohne Abschluss abbrechen muss. In diesen Zeiten kann Jacob von Glück reden, dass ihm dennoch ein Job im Zirkus angeboten wird. Wenn es auch ein recht ärmlicher Zirkus ist. Dort soll Jacob die Tiere versorgen und ist ab sofort zuständig für die Menagerie.

Als der Zirkusdirektor schließlich seinen ersten Elefanten kauft, sollen Jacob, die Kunstreiterin Marlena und deren herrischer Ehemann die Elefantendame Rosi zum neuen Star des Zirkus machen. Wenn das mal so einfach wäre! Die Elefantendame ist nämlich mehr als schwierig im Umgang. Zu allem Übel verliebt sich Jacob langsam aber sicher in Marlena und noch bevor er das Geheimnis des Elefanten lüftet nimmt das Drama seinen Lauf.

„Wasser für die Elefanten“ spielt in den 1930er Jahren in Amerika zu Zeiten der Wirtschaftskrise. Das Buch lebt von einem packenden und spannenden Erzählstil der Autorin, die diese Epoche und die Zeit der großen Depression und Prohibition, der Wanderzirkusse und Eisenbahnshows  wunderbar nachzeichnet und wieder greifbar macht.

Das Buch gibt es aktuell bei Rowohlt auch als offizielles Buch zum Film, mit Filmcover auf der Titelseite. Wer halt doch nicht auf Robert Pattinson verzichten möchte.