So, heute habe ich wieder Lesestoff zum Nachdenken aufgetrieben. Das Buch heißt Schwarze Zeit, geschrieben hat es Jana Frey. In dem Roman geht es um die sechszehnjährige Annis, die mit Problemen zu kämpfen hat, die wohl so einige Jugendliche in ihrem Alter beschäftigen: Sie fühlt sich unscheinbar, hässlich und ist zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Und dann gibt’s da auch noch ihre verkorkste Familie.

Trost sucht Annis vor dem Rechner. In Computerforen lernt sie neue Freunde kennen, die eigentlich gar keine sind. Schließlich soll ein Mix aus Tabletten und Alkohol ihrem Leben ein Ende setzen…

Die Autorin beschreibt die Gefühle und Ängste von Annis überzeugend, man steckt mittendrin in einem Leben, das die Sechszehnjährige nicht mehr führen möchte. Mittendrin in einer richtig schwarzen Zeit. Die Geschichte regt zum Nachdenken an. Und ich finde es gut, dass es solche Bücher gibt. Denn vielleicht trägt „Schwarze Zeit“ ja dazu bei, dass sich Andere, die ähnliche Gedanken wie Annis haben, nicht mehr so alleine fühlen. Schön wär‘ das ja.