Ich war ja schon mehr als begeistert von Rico, Oskar und die Tieferschatten. Und nun habe ich auch Band 2, nämlich Rico, Oskar und das Herzgebreche gelesen. Wieder einmal habe ich mich weggeschmissen vor Lachen! Und war gleichermaßen gerührt, weil die Hauptpersonen des Buches nun wirklich die liebenswertesten und sympathischsten Protagonisten sind, die man sich nur vorstellen kann!

In dieser Fortsetzung schreibt der „tiefbegabte“ Rico, der eine Förderschule besucht, Probleme mit Mathe und allerhand anderem Zeug hat, Tagebuch. Und versucht damit, seiner bescheuerten Vergesslichkeit einen Streich zu spielen. Natürlich spielt sich wieder alles in der Dieffenbachstraße ab, in der sogenannten „Dieffe 93“, mitten in Berlin Kreuzberg. Und natürlich ist auch der hochbegabte Oskar mit von der Partie, diesmal allerdings ohne Helm.

In seinem Tagebuch schreibt Rico vor allem über eines: gebrochene Herzen. Und davon gibt es in seinem Umfeld reichlich. Zum Beispiel Oskars Herz. Oder das von seiner Mutter. Oder gar sein eigenes. Höchste Zeit, Pläne zu schmieden. Nämlich solche, die gebrochene Herzen wieder reparieren. Und da es Rico und Oskar ja schon mit einem Kindesentführer auf sich genommen haben, dürfte das hier ja auch kein Problem sein.

Ich rate Euch: Lesen! Ein ganz, ganz tolles Buch. Großes Indianer-Ehrenwort. Oder auch Iljana-Ehrenwort. Wirklich.