Inhalt:
Layken und Will sind glücklich. Sie meistern den Alltag gemeinsam, was heißt ihre Brüder zu versorgen und auf die Uni zu gehen. Man könnte sagen sie sind ein eingespieltes Team. Auch Eddie und Gavin zählen schon zur Familie. Die beiden kommen und gehen, wie es ihnen passt. Das Einzige, was Layken und Will manchmal fehlt, ist ein bisschen Zeit für sich. Dann taucht plötzlich Vaughn auf, Wills Ex-Frendin, und zu seinem Leidwesen belegt sie auch noch einen Kurs mit ihm zusammen. Will beschließt, Layken davon nichts zu erzählen, um sie nicht unnötig zu beunruhigen. Aber ob die Entscheidung richtig war?

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Weil ich Will liebe

Schreibstil:
Der Schreibstil ist wie zu erwarten, genauso locker wie schon im ersten Band, das Buch liest sich weg wie nichts. Geschrieben ist es aus der Sicht von Will.

Meinung:
Ich ertappte mich zu Beginn des Buches immer wieder dabei, dass ich dachte, ich würde aus der Sicht von Layken lesen. Es war eine ganz schöne Umstellung, ich musst mir förmlich einprügeln, dass Will die Geschichte erzählt. Mir kam die Erzählweise manchmal zu feminin vor. Natürlich freue ich mich hier sehr darüber, in Wills Kopf sehen zu können, denn das wollte ich unbedingt. Trotz der Fehler, die er in diesem Band macht, mag ich ihn dennoch sehr. Selbst er kann mit seinen jungen Jahren nicht perfekt sein, obwohl ich so manches mal das Gefühl hatte, dass er das gern sein wollte. Ein echtes Highlight von ihm war natürlich sein Poetry Slam, mehr Gefühl geht einfach nicht! Auch wenn es mir schwer gefallen ist, den Handlungen von Layken manchmal zu folgen, so konnte ich es doch schlussendlich immer wieder nachvollziehen, warum sie so reagiert. Es gibt ein Gespräch in diesem Buch, wo sie Punkte anspricht und Sachen in Frage stellt, woran ich gar nicht denken würde. Das zeigt aber wie perfekt sie doch zu Will passt, weil beide für ihr Alter einfach schon deutlich reifer sind.
Die Nebencharaktere. Ein Traum! Wirklich! Kel, Caulder, Eddie und Gavin sind mir noch mehr ans Herz gewachsen. Sie alle wirken wie eine große Familie zusammen und es hat einfach Spaß gemacht, über sie zu lesen. Abgerundet wird das Ganze durch einen Neuzugang: Kiersten, eine Elfjährige, die so einiges auf dem Kasten hat. Eine wahre Bereicherung und „verschmetterlingt“ nochmal – was musste ich über sie lachen. Auch Sherry, Kierstens Mutter fügt sich sehr gut in die Geschichte ein. Es gab natürlich auch Nebencharaktere, die mir nicht gefallen haben, Vaughn und Reece, warum müsst ihr schon selbst lesen. Aber auch Laykens Mutter war in diesem Band durchaus präsent, wenn auch auf eine andere Art und Weise. Wie schon der erste Band, hat mich auch dieser hier zum Weinen gebracht, mehr als einmal. Was in diesem Buch passiert, zeigt, dass nicht alles rosa-rot ist. Die Probleme hätte Will vermeiden können, wenn er ehrlich gewesen wäre. So einfach hätte es laufen können! Aber dann hätten wir nicht dieses tolle Buch! Am Anfang der Rezi stand meine Bewertung von 4,5 Sternen schon fest.

— Aber als ich meine Rezension nun noch einmal gelesen habe… naja kurz und knapp: ich erhöhe auf 5. Warum? Weil mich das Buch zum Lachen, aber auch zum Weinen bringen konnte und die Charaktere so wundervoll sind, dass ich selbst gern zu dieser großen Familie gehören würde! Colleen Hoover schreibt mit so viel Gefühl, dass mir manche Textstellen einfach dermaßen unter die Haut gehen und allein dafür hätte sie schon die volle Punktzahl verdient!

Fazit:
Auch wenn es nicht gänzlich an den ersten Band heranreicht, hat sich „Weil ich Will liebe“ die volle Punktzahl verdient. Denn das Buch ist so emotional… einfach wunderschön.

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