Über das Buch:

Gerd Gerthner, Langzeitstudent mit wirren Schriftsteller-Ambitionen und obendrein mit dem scheußlichsten Namen der Welt ausgestattet, ist ein Anti-Held, wie er im Buche steht. Noch nie hatte er Glück bei Frauen. Mehr noch: er hatte überhaupt noch nie Glück, wie die Anekdoten seines Traumtänzer-Lebens widerspiegeln. Doch dann kommt ihm der Zufall zur Hilfe: Als Gerd im Botanischen Garten in Berlin Unterstützung für seinen vertrockneten Kaktus „Nopsi“ sucht, trifft er auf die eigenwillige Gärtnerin Emma. Es ist Liebe auf den ersten Blick. Bis Emma schwanger wird – und kompliziert. Nach einem blöden Missverständnis schmeißt sie Gerd samt Kaktus aus der gemeinsamen Wohnung. Er sieht nur einen Ausweg: er will sich am Ort ihres Kennenlernens an einer Palme erhängen, um in letzter Sekunde von Emma gerettet zu werden. Nur dumm, dass Gerd selbst für einen Selbstmord zu sensibel ist.

Männerhumor für den Sommer

Eine flotte, komische Lektüre über das Leben des traumtänzerischen Anti-Helden Gerd Gerthner, der nach einem Riesenkrach mit seiner Verlobten seinem Leben ein Ende setzen will. Ungeschönt und tollpatschig lässt Gerd daraufhin letzteres Revue passieren – eine ganze Armada an Fettnäpfchen inklusive.

Der zum Teil derbe Humor ist sicher nicht jedermanns Sache, aber viele Szenen trotzen einfach so stark von absurder Komik, dass man ständig schmunzeln muss. Christopher Lück schreibt rasant, kurzweilig und präsentiert mit seinem Roman-Debüt die ideale Lektüre für die Spezies „lesender Mann am Strand“. Zuviel Tiefgang ist hier nicht zu erwarten, dafür herrlich überzogene, satirische Unterhaltung, die mit Klischees spielt und humorige, einzigartige Charaktere schafft. Für Fans von Tommy Jaud & Co eine absolut erfrischende Empfehlung!

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