Inhalt:
Eigentlich kennen sich Callie und Kayden nur flüchtig, sie wissen gar nichts voneinander. Kayden hat Callie auch noch nie wirklich wahrgenommen – bis sie ihn rettet. Warum Callie dies tut weiß sie selbst nicht,
eigentlich versucht sie sich im Hintergrund zu halten und nicht aufzufallen. Ohne sich richtig bei ihr bedankt zu haben, verschwindet Callie. Auf dem College treffen sich die beiden wieder und Callie geht Kayden nicht mehr aus dem Kopf. Die beiden nähern sich an und unternehmen gelegentlich etwas miteinander. Doch kann das gut gehen? Kayden kommt schnell dahinter, dass Callie nicht jedem vertraut und dass sie mit Nähe nicht umgehen kann. Doch wie weit ist er selbst bereit zu gehen?

Schreibstil:
Der Schreibstil ist, wie gewohnt von Jessica Sorensen, sehr leicht. 100 Seiten lesen sich hier wie 50. Ehe ich
mich versah war ich mit dem Buch durch und das bei 384 Seiten.

Meinung:
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo ich anfangen soll. Erstmal sollte ich wohl loswerden, dass ich diese Geschichte wirklich toll finde und sie sehr problembeladen ist. Dachte ich schon bei „Ella & Micha“ die Charaktere häMeinLeseTipp-Cover-DieSacheMitDemCtten viele persönliche Schwierigkeiten zu meistern, so wird das ganze bei „Callie & Kayden“ noch getoppt. Jessica Sorensen ist für mich ganz klar ein Stern am Himmel, wenn es um problembeladene Geschichten geht. Natürlich bleibt es nicht lange verborgen, mit was für Erinnerungen sich Callie rumschlagen muss. Sie hat massive Probleme mit Nähe und das konnte ich absolut verstehen. Doch nach und nach schafft sie es, Kayden an sich heran zu lassen, obwohl dies mit immer noch kleinen Rückschlägen verbunden ist. Ich wüsste nicht, was Callie gemacht hätte, wenn Seth nicht gewesen wäre, als sie aufs College ging. Ich glaube alleine wäre sie verloren gewesen. Kaydens Probleme bekommt der Leser gleich zum Anfang das Buches mit. Seine Kindheit und Jugend ist alles andere als schmerzlos und daher zog er sich innerlich immer mehr zurück. Daher passt er auch so gut zu Callie wie ich finde. Schmerzhafte Erinnerungen aus der Kindheit prägen und ich konnte seine Reaktionen schon nachvollziehen, sie wirkten nicht übertrieben und er ist sehr darauf bedacht, Callie nicht weh zu tun.

Die Nebencharaktere waren gut ausgebaut. Grade Seth und Luke, mit denen man am meisten zu tun hat. Bei Seth wusste ich sofort was Sache ist und ich finde es gut, dass er Callie zur Seite steht und die beiden sich so sehr vertrauen, dass sie sich einander öffnen. Luke ist der beste Freund von Kayden und war mir auch sofort sympatisch. Er ist kein oberflächlicher Typ und ich freu mich mehr über ihn zu erfahren. Ich würde mich ganz gern über eine Person auslassen, aber ich behalte mir das an dieser Stelle für den zweiten Teil vor, da ich hier sehr spoilern würde. Die Autorin gibt die Informationen in guten Abständen heraus und so bleibt bis zum Schluss noch ein bisschen Rätsel-raten. Mich konnte die Geschichte wirklich fesseln und ich klebte förmlich an den Seiten. Aber das Ende… man kann ja gar nicht anders als weiterlesen bei diesem miesen Cliffhanger.

Fazit:
Probleme über Probleme. Die Geschichte hat so viel davon, aber es wirkt zu keiner Zeit übertrieben. Ich möchte einfach nur wissen, wie es weiter geht.

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