Das Arclight bedeutet Überleben – die Dunkelheit alles andere. Dazwischen liegt das Grau: ein verlassenes, ödes Niemandsland. Dort wurde das Mädchen gefunden. Doch wo kam sie her? Und zu wem gehört sie?

Inhalt:
Die Welt, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr. Es gibt nur noch das Arclight, das Grau und das Schwarz. Arclihgt bedeutet Sicherheit und Leben. Alles jenseits davon gehört den Blassen. Sie waren einmal Menschen und sind nun zu Kreaturen der Schwärze geworden. Im Grau, der Grenze zum Schwarz und zum Arclight, wird Marina von ein paar Soldaten des Arclight gefunden und mitgenommen. Doch sie ist anders, viel zu sehr fällt sie in ihrer neuen Umgebung auf. Und nicht nur das: Sie hat ihr Gedächtnis verloren und kann sich an nichts mehr vor dem Arclight erinnern. Doch nach und nach scheinen ihre Erinnerung zurück zu kommen, obgleich sie dabei Hilfe von einem Wesen braucht, mit dem sie besser nicht in Kontakt kommen sollte.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist gut, das Buch lässt sich flüssig lesen. Geschrieben ist es aus Sicht von Marina.

Mein-Lesetipp-arclight-Cover
Meinung:
Ich war schon vom Cover und Klappentext sehr angetan. Diese Licht/Schatten Kombination und die Wesen, die Josin L. McQuein hier erschaffen hat, gefallen mir sehr sehr gut! Alles an dieser dystopischen Welt hat mich fasziniert. Marina ist ein Charakter, bei dem ich etwas zwiegespalten bin. Anfangs mochte ich sie, auch wenn sie oftmals irgendwie verstört gewirkt hat, doch das macht sie mit ihren Handlungen in der zweiten Hälfte des Buches wieder wett. Dennoch wollte ich mir manchmal einfach nur an den Kopf hauen und dieses Mädchen in eine andere Richtung schubsen. Von Beginn an wirkte Tobin auf mich wie ein sehr netter Junge, dem wirklich viel an Marina liegt. Sehr oft habe ich mich gefragt, ob er das als Pflicht seinem Vater gegenüber ansieht. Leider konnte ich mit diesem netten Tobin nicht viel anfangen, auch nicht, als er sich ab der zweiten Hälfte etwas davon abzuheben versucht. Die Nebencharaktere waren gut. Reue ist einer der Nebencharaktere (der gut auch ein Hauptcharakter werden könnte, vielleicht in mancher Hinsicht sogar schon ist), der mir sehr gut gefallen hat. Ich mochte ihn einfach in seiner ganzen Art und Weise. Anne-Marie, die hier die Position als … hmm Marinas einzige Freundin einnimmt, fand ich okay. Sie wirkte auf mich sehr neugierig, leider auch nicht mehr. Mr Pace hat mir noch gut gefallen. Ansonsten gibt es niemanden mehr, der in meinen Augen erwähnenswert wäre. Naja vielleicht noch die Anführerin des Arclight, Honoria. Der ich jedoch zu keiner Zeit etwas abgewinnen konnte, da sie fast schon machthungrig herüber kam. Schade fand ich die Dreiecksbeziehung, die hätte in meinen Augen nicht sein müssen. Die Schwachpunkte sehe ich hier größtenteils bei den Charakteren, aber auch das Potenzial der Geschichte ist noch nicht gänzlich ausgeschöpft. Auch die versuchte Überraschung war für mich schon fast zu eindeutig und ich kam lange vorher dahinter, was mir aber die Spannung nicht nehmen konnte. Auch wenn ich etwas mehr zu meckern hatte, finde ich die Geschichte doch lesenswert, da sie für mich sehr ideenreich ist! Ich bin gespannt, wie es um Marina, Reue und Tobin weitergeht und tauche nur zu gern wieder in diese Welt ein, um mehr über die Blassen zu erfahren.

Fazit:
Eine sehr gute dystopische Welt mit vielen neuen Ideen und leider aber etwas zu blassen Charakteren. Ich vergebe gut 3,5 von 5 Sternen.

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