Ich hatte es ja bei Facebook bereits angekündigt. Und hier ist nun meine Buchvorstellung zu Den Mond aus den Angeln heben von Gregory Hughes. Ich habe lange überlegt: Aber so ein außergewöhnliches Buch habe ich wirklich lange nicht gelesen! Es wirkt immernoch nach und ich bin schier begeistert!

Marie Claire, genannt die Ratte, ist die Heldin des Romans, der Erzähler ist ihr großer Bruder Bob. Beide leben mit ihrem Vater am Rand von Winnipeg in Kanada. Ihre Mutter lebt nicht mehr. Die Familie führt ein armes, aber zufriedenes Leben und vor allem auch ein außergewöhnliches, was zu großen Teilen an der Ratte liegt. Denn die ist – sagen wir – irgendwie besonders. Die Ratte ist temperamentvoll, legt sich mit starken Muskelmänndern an, sie ist furchtlos und nie um ein Wort verlegen – und kann manches Mal sogar die Dinge voraussehen. So wie den Tod des Vaters, der zwar plötzlich, aber dann doch nicht überraschend kam.

Aus Angst, sie würden ins Heim gesteckt, verschweigen die Kinder den Tod ihres Vaters und begraben ihn heimlich im Garten. Anschließend flüchten sie nach New York und begeben sich auf die Suche nach ihrem einzig lebenden Verwandten: Onkel Jerome. Und der sieht auf dem Foto ziemlich unheimlich aus, soll ein Drogendealer sein und auch noch ihre Mutter auf dem Gewissen haben. Ein spannender Roadtrip mit zwei hinreißenden Protagonisten beginnt. Und man möchte, dass das Abenteuer nie zu Ende geht.