Wenn es erst einmal wach ist, hält es die Welt in Atem: Das Pubertier. Und inzwischen hat sich Nick zu einem Parade-Exemplar entwickelt. Als männliches Pubertier besticht auch er durch faszinierende Einlassungen zu den Themen Mädchen, Umwelt und Politik sowie durch seine anhaltende Begeisterungsfähigkeit für ganz schlechtes Essen und seltsame Musik.

Er wächst wie Chinagras und trägt T-Shirts und Frisuren, die uns dringend etwas sagen wollen. Ansonsten allerdings ist die Kommunikation mit dem Pubertier auf ein Mindestmaß reduziert, es spricht wenig, dafür müffelt und chillt es ausgiebig. Und die Liebe spielt in diesem dritten Teil der Pubertier-Saga eine immer größer werdende Rolle sowie auch die Wahl der richtigen Schuhmode.

Im Pubertierlabor werden über einen möglichen Zusammenhang beider Phänomene Mutmaßungen angestellt. Gemutmaßt werden darf außerdem über die Frage, wann diese verfluchte Pubertät eigentlich aufhört. Der Erzähler schaut manchmal in den Spiegel und denkt: Eigentlich nie.

Chillen, relaxen, ausruhen: willkommen im Leben des Pubertiers – Jan Weilers neuer Bestseller!

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Die Geschichte des schläfrigen Pubertieres

Das Buch befasst sich mit der Spezies Pubertier: So wie auch in einigen anderen Werken des Autors beschreibt das den pubertären Zustand der Kinder, die gerade zu Erwachsenen heranreifen und die Welt entdecken. Dabei stoßen sie natürlich nicht nur auf einige Problemchen, sondern legen auch ausgesprochen interessante Verhaltens- und Denkweisen an den Tag. Ein Verhalten, das in diesem Buch des Öfteren beleuchtet und bewundert wird, ist das ausgeprägte Schlafbedürfnis des männlichen Pubertieres Nick.

Der Autor beschreibt diese Szenerie aus der Sicht des Vaters, der die ganze Geschichte eher humorvoll und mit einer gewissen sachlichen Distanz betrachtet. So schreibt er immer wieder über sich selbst als Versuchsleiter und bezeichnet die Räume der Pubertiere, die Zimmer seiner Kinder, als Laborräume. Dieser Blickwinkel macht das sonst natürlich eher trockene und auch schon abgegraste Thema Pubertät recht amüsant! Vielleicht kann man aus seiner Gelassenheit sich auch noch den ein oder anderen Tipp ziehen!

Zum neuen Buch des Bestseller Autoren Jan Weiler

Der Autor legt eine unglaublich verständliche und leicht bekömmliche Schreibweise an den Tag. Trotzdem hält er mit viel Humor auch stets ein gewisses Niveau, das aber keineswegs überfordert. Das Buch lässt sich super zu jeder Zeit und überall lesen. Zudem ist es auch noch super handlich und mit liebevollen Illustrationen aufgelockert.

Meine Meinung zu „Und ewig schläft das Pubertier“

Das neue Buch von Jan Weiler  Und ewig schläft das Pubertier ist aus meiner Sicht ein unglaublich gelungenes Werk. Ich habe es ganz locker, wann immer ich konnte, nebenbei gelesen und musste dabei unglaublich oft lachen. Egal ob man dieses Buch als Elternteil oder als Nachwuchs liest – jeder findet sich hier wieder und wird sich an dem Buch erfreuen können. Die Situationen, die beschrieben werden, erkennt man sofort wieder. Sei es, weil man diese Dinge selbst an seinen Kindern wahrnimmt und sich darüber freut, dass sie scheinbar normal sind. Aber auch als junger Erwachsener erinnert man sich schnell an diese Dinge und daran, wie man diese vor einigen Jahren noch selbst ausgefressen hat, und muss nicht selten darüber schmunzeln.

Rundum eine wunderbar leichte und lustige Lektüre, die ich allen Eltern in der Community auf jeden Fall ans Herz legen und empfehlen möchte!
Aber auch alle Ex-Pubertiere dürften hier auf ihre Kosten kommen!

 

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