Das Thriller-Debüt des Jahres: The Fourth Monkey

… Geboren, um zu töten – das ist mal ein Statement! Doch – wie kommt es zu so einer Aussage? 

Im Laufe der Romas enthüllen Tagebucheinträge das Leben des „Four Monkey Killer“: die schwierige Kindheit erklärt vielleicht das Eine oder Andere … Trotzdem geht dieser Serienkiller ungewöhnlich brutal vor: Er entführt seine Opfer und foltert sie. Sein Schema: nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Die Opfer tauchen Stück für Stück wieder auf – erst ein Ohr, dann die Augen und zum Schluss die Zunge. Danach wird das Opfer tot aufgefunden …

Ermittler Sam Porter wird zu einem Busunfall gerufen. Der überfahrene Mann trägt ein Paket bei sich. Der Inhalt: ein abgeschnittenes Ohr. Ganz klar: Es muss sich um den „Four Monkey Killer“ handeln – und nun ist er tot. Doch was hat es mit dem Ohr auf sich? Es muss zu einem neuen Opfer gehören – zu einem Opfer, das noch lebt … Doch wo hält der Fourth Monkey Killer seine Opfer gefangen?

Eine spannende Ermittlung beginnt.

Story und Schreibweise von J.D. Barker

„The Fourth Monkey“ ist ein wirklich gut gelungener Debütroman des Autors. Superflüssig und leicht geschrieben. Interessante Charaktere, spannende Wendungen und lustige Dialoge füllen den Roman. Dazu sehr bildlich geschilderte Brutalitäten, wie die Morde begangen werden. Die Einzelheiten, wie Menschen zu Tode gefoltert werden, ist sicher nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall 1A beschrieben. Wo andere Autoren nur Andeutungen machen, beschreibt Herr Barker die Szenen so lebhaft, dass einem ganz schlecht vor Ekle und Horror werden kann. Definitiv ein Buch für Leser mit einem starken Magen. Die Argumentationskette des Mörders wirkt vielleicht nicht durchgehend schlüssig, doch das fällt letztendlich kaum ins Gewicht. Das Ende des Buches lässt Raum für eine Fortsetzung.

 

Meine Meinung zu „The Fourth Monkey – Geboren, um zu töten“ von J.D. Barker

Dieser Thriller ist absolut empfehlenswert: Trotz der ausgesprochen brutalen Szenen, auf die ich persönlich eigentlich nicht so stehe, ist die Geschichte und der Schreibstil des Autors so gut, dass man es einfach zu Ende lesen muss. Die Story ist klasse erzählt – ich bin sehr gespannt, wie es in der Fortsetzung weitergeht. Eindeutig ein Buch, das man in der Bahn nicht weglegen kann – eine gelungene Story! 

Wer Brutalitäten nicht gut verträgt, sollte das Buch lieber meiden – auf schwache Mägen wird hier keine Rücksicht genommen. Sollte euch genau das gefallen, dann erwarten euch hier gute Horror-Szenen, eingebettet in einer spannenden Geschichte! 

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