Kommissar de Bots dritter Fall: Giftflut

Europa wird von Terroranschlägen überflutet, irgendjemand hat extremen Hass auf Europa. Schritt für Schritt lässt der Unbekannte die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in die Luft gehen. Jedes Mal gibt es absolut keinen Hinweis auf den Täter. Kommissar de Bot und seine Helfer ermitteln unter stetig wachsender Verzweiflung und steigenden Druck aus der Politik am Rande der Legalität und darüber hinaus.

Der Täter muss geschnappt werden! Ob es ihnen gelingen wird ihn noch zu stoppen?

Story und Schreibweise von Christian v. Ditfurth

Die Geschichte ist natürlich brand-aktuell, setzt direkt am Nerv der Zeit an und sprengt sich durch sämtliche Sehenswürdigkeiten. Mit spannenden  politischen, wie auch philologischen Aspekten wird die Story gefüttert. 

Der Autor neigt zu einem sehr reduzierten Schreibstil, dadurch verlieren die Schilderungen aber nicht an Spannung. Das Buch lässt sich allgemein gut lesen, neigt an einigen Stellen aber zur Holprigkeit. Auch das Tempo und der rasante Wechsel von Protagonisten und Erzählsträngen ist teilweise anspruchsvoll. Dadurch bleibt das Buch aber auch spannend bis zum letzten Satz. Darüber hinaus tauchen einige bereits bekannte Figuren abgesehen von Kommissar de Bot wieder auf. Dennoch ist die Geschichte an sich abgeschlossen, sodass man nicht erst alle anderen Bücher zuvor lesen müsste. 

Dementsprechend ist die Geschichte sowohl für Neueinsteiger als auch für langjährige Fans zu empfehlen.

Meine Meinung zu „Giftflut“ von Christian v. Ditfurth

Nach „Heldenfabrik“ und „Zwei Sekunden“ ist auch Kommissar de Bots dritter Fall wieder einmal sehr gelungen! Es handelt sich um einen leicht zu genießenden Krimi der spannenden Sorte, außerdem mit aktuellem Bezug. Aufgrund der doch sehr lebhaften Erzählweise, würde ich persönlich eher dazu tendieren den Krimi abends gut eingemummelt zu genießen. In der Bahn wäre ich zu schnell raus aus dem Lesefluss.

Ich würde „Giftflut“ auf jeden Fall allen Krimi-Fans empfehlen. Das Buch könnte zudem auch interessant sein für Menschen, die sich gerne gedanklich mit der aktuellen Problematik der Politik beschäftigen möchten. Dem Autoren gelingt es sehr gut, diese Bezüge in die spannende Story zu verweben. Da kommt man hier und da gerne ins grübeln.

So oder so, das Buch ist absolut empfehlenswert! 

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