Über das Rechengenie Nombeko

Nombeko, eine hoch intelligente südafrikanische junge Frau, kommt als politischer Flüchtling nach Schweden. Ihr Hab und Gut? Eine Atombombe. Doch wie kommt es zu all dem? Nun. Nombeko ist eine bemerkenswerte Frau. Die südafrikanische Analphabetin hat zwei Dinge die es braucht: Schneid und ein unglaubliches Talent für Mathematik.
Alles begann in Soweto. Ihre verzweifelte Mutter – keine große Hilfe. Unmittelbar nach Nombekos Zeugung war ihr Mann geflüchtet, seitdem versuchte ihre Mutter den Schmerz über ihr Leben zu betäuben. in Soweto entleert Nombeko jeden Tag Latrinen. Lesen kann sie nicht. Wie auch bei jedem anderen Kind, war man der Ansicht, dass die Bildung von Menschen die ohnehin nur Sachen von A nach B schleppen würden, völlig unnötig wäre. Umso mehr Latrinen sie tragen konnte desto mehr Geld verdiente sie und umso mehr Mittel konnte sie ihrer Mutter beschaffen. Nombeko versüßte sich die Zeit beim Latrinen tragen mit zählen. So fing alles an. Doch Nombeko war es schnell Leid, die Scheiße anderer für nichts und wieder nicht zu schleppen. Sie stellte ihrer Mutter ein Ultimatum, friss oder stirb. So starb ihre Mutter, als sie 10 Jahre alt war.
Doch seltsamste Ereignisse sollten Nombeko im wahrsten Sinne des Wortes „aus der Scheiße“ holen.
Die Agenten unterschätzen Sie – noch immer hielt man Sie für eben dieses Kind. Doch die Agenten irrten sich. Sie war alles andere als dumm, das würde sich noch zeigen.
Wie Nombeko nun an die Atombombe kam? Findet es heraus.

Story und Schreibweise von Jonas Jonasson

Wie in allen Werken von Jonasson gelingt es dem Autoren auch hier auf seine unverwechselbare Weise wichtige zeitrelevante Themen zu thematisieren. Mit seiner höchst amüsanten Art verbindet er ganz leicht, verrückt und humorvoll Politik und Gesellschaft in einer einzigartigen Geschichte. Ein Dauerschmunzeln bleibt hier nicht aus. Wenngleich diese Art auch sehr sterntypisch erscheinen mag, sofern man auch nur eines der anderen Werke von Jonasson liest, so sind die Geschichten doch immer anders.

Meine Meinung über „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson

Ich finde das Buch großartig. Die Geschichte macht einfach Spaß – sie hat eine tolle Stimmung, sie ist so lustig. Der Autor schreibt einfach klasse. Und Nombeko zieht einen sofort in ihren Bann. Ihr Charakter ist wundervoll aufgebaut und sehr gelungen. Ich würde das Buch Jonasson Fans eindeutig empfehlen – ja, es kommt einem vieles sehr bekannt vor, aber das ändert nichts an dem Vergnügen das man beim Lesen erlebt. Freunde amüsanter und satirischer Belletristik kommen hier ebenfalls auf ihre Kosten.

 

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