Über die Geheimnisse der Wüste

Voller Begeisterung und Freude begeben sich Joan und Rory auf eine Reise in den Oman. 

Joan ist Archäologin und hat sich schon seit sie ein Kind war für die Abenteuer, Geheimnisse und fremde Orte dieser Welt interessiert, von denen ihr Vater mit viel Ausdauer und Geduld immer wieder erzählte. 

Später löste die Abenteurerin Maude Joans Vater ab. Maude wagte als erste Frau eine Expedition durch die gefährliche Wüste, was zu dieser Zeit als unmöglich für eine Frau galt.  

Nun reist Joan voller Erwartungen selbst an diesen Ort und hofft ihn entdecken zu können. 

Dies gestaltet sich als schwieriger als gedacht, denn die politische Situation ist dort recht brenzlich. Enttäuschenderweise wird Joan und Rory ausdrücklich nahe gelegt die Stadt aus Sicherheitsgründend nicht zu verlassen.

Doch dafür bekommt Joan eine andere einmalige Gelegenheit: Sie darf ihr Idol Maude kennenlernen. Doch diese ist ganz anders als Joan erwartete. Und ehe sie sich versieht, steckt sie mitten zwischen den Fronten und ganz tief in den gefährlichen Geheimnissen der Wüste.

Story und Schreibweise von  Katherine Webb

Wir haben es hier mit einem durchaus gelungenen und sehr klassischen Webber zu tun. Die Szenerie der Story wird sehr lebendig und ausführlich beschrieben. Wie gewohnt auf zwei Zeitebenen. Die eine beschreibt die aktuelle Lage und mithilfe von Maude wird die vergangene Zeit recht abenteuerlich und mitreißend erzählt. Abgesehen davon, dass alles sehr bildhaft beschrieben wird und man sich somit sehr leicht in die Wüste träumen kann, lässt sich die Story an sich auch sehr leicht und flüssig lesen.

Meine Meinung zu „Das Versprechen der Wüste“ von Katherine Webb

Ich finde die Story durchaus gelungen. Von der eigentlichen Hauptprotagonistin Joan bin ich ein Bisschen enttäuscht. Ihre Leidenschaft ist hauptsächlich in ihren Gedanken zu finden, sie in die Tat umzusetzen fällt ihr sehr schwer. Das ist etwas schade. Gleichzeitig ist das natürlich auch irgendwo Absicht. Die eigentliche Abenteurerin ist Maude, Joan ist eher das junge Küken, das auf dieser Reise Flügel bekommt. So gesehen bekommt man hier einen schönen Roman in spannender Atmosphäre mit zwei ganz unterschiedlichen Charakteren. 

Eindeutig als Urlaubslektüre zu empfehlen! 

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