Historiker Josef Maria Stachelmann ermittelt

Herr Stachelmann ermittelt wieder – und wie immer wird seine Expertise als Historiker gebraucht: In Hamburg taucht eine Leiche auf, doch eigentlich sollte der Mann bereits vor 25 Jahren zu Tode gefoltert worden sein … Ein Fetzen Papier im Mund des Opfers lässt einen Zusammenhang zu einem dunklen Teil der deutschen Geschichte vermuten – dem kalten Krieg. Hier kommt Stachelmann mit seinem historischen Fachwissen ins Spiel. Beharrlich ermittelt er und bringt damit nicht nur sich selbst sondern auch seinen Assistenten Georgie in Gefahr … Auch in seinem privaten Leben des Historikers geht es hoch her – nur leider nicht unbedingt wie gewünscht. Denn wenn beruflich alles top ist – schließlich ist er jetzt Professor –, läuft es mit seiner Lebensgefährtin Anne nicht ganz so optimal … Und die erneute Zusammenarbeit mit der Kommissarin Rebekka verbessert diese Lage nicht. 

Story und Schreibweise von Christian v. Ditfurth

Die Story lebt vor allem durch die zahlreichen und munteren Dialoge sowie den grandios eingeflochtenen historischen Hintergrundinformationen. Dank der „einfachen“ Schreibweise lässt sich das Buch trotz der eher schwereren Thematik gut lesen. Wie bei allen Werken von Ditfurth gelingt es ihm auch hier, eine sehr realistisches Gegenwartsszenario zu erschaffen.

Meine Meinung über den Kriminalroman „Böse Schatten“ von Christian v. Ditfurth

Auch wenn ich selbst ein kleiner Geschichts-Fan bin und Ditfurths Krimis insgesamt immer sehr spannend finde, finde ich die diesen Roman persönlich nicht ganz so packend wie seine Vorigen. Dennoch ist sein Buch wie immer ein gelungenes Werk – und für alle Fans der Stachelmann Reihe natürlich ein Muss! Auch Leser, die Interesse an deutscher Geschichte oder dem Kalten Krieges haben, sollten seinen Roman unbedingt lesen.

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